Was sind Vertrauensleute?

… noch 3 Tage

Was sind Vertrauensleute?
Wie wird man das?
Was machen die?

Solche und ähnliche Fragen werden immer mal wieder an uns herangetragen. Hier nun ein paar Antworten dazu:

  • Vertrauensleute sind grundsätzlich Mitglieder einer Gewerkschaft
  • Sie werden auf einer Mitgliederversammlung von den anderen Gewerkschaftsmitgliedern des jeweiligen Betriebes gewählt.
  • Vertrauensleute heißen Vertrauensfrau oder Vertrauensmann, weil sie das Vertrauen der Gewerkschaftsmitglieder im Unternehmen genießen.
  • Die Wahl gilt in der Regel für 4 Jahre
  • Vertrauensleute haben eine Schlüsselstellung unter den Beschäftigten. Sie sind Mittelspersonen zwischen den Mitarbeitern, dem Betriebsrat und der Gewerkschaft – der ‚kurze Draht‘ sozusagen. Vertrauensleute sind also Partner und Verbündete für Kolleginnen und Kollegen, die sich nicht direkt mit ihren Fragen, Sorgen und Anliegen an die Gewerkschaft oder den Betriebsrat wenden möchten.
  • Vertrauensleute machen Politik im Betrieb für alle Mitarbeiter, nicht nur für die, von denen sie gewählt wurden
  • Vertrauensleute besuchen Fortbildungen, um sich Schlüsselqualifikationen anzueignen und Arbeitnehmer-Fragen beantworten zu können. Sie werden von ihrer Gewerkschaft unterstützt, die auch die Kosten für Material oder Fortbildungen übernimmt.
  • Vertrauensleute können Mitarbeiter beraten. In manchen Betrieben dürfen sie das während ihrer normalen Arbeitszeit tun. In anderen Unternehmen – so wie bei der GPS – dürfen sie das bisher nur außerhalb der Arbeitszeit.
  • Vertrauensleute organisieren Projekte, Aktionen oder Kampagnen, um den dringenden Anliegen der Belegschaft zu Aufmerksamkeit zu verhelfen.

 

Bei der GPS haben vor allem die Vertrauensleute dafür gesorgt, dass wir inzwischen in Tarifverhandlungen sind

Vertrauensleute haben also eine wichtige Funktion in einem Betrieb. Je mehr es davon gibt, desto mehr können sie bewirken.

Ihr interessiert euch für diese Arbeit?

Sprecht uns an. Ihr seid jederzeit willkommen!