Zwischen zwei Welten

… noch 30 Tage

Kürzlich hat uns folgender Bericht erreicht:

„Am 27.4.2018 fand im Audienzsaal des Schlosses Jever ein Gesprächsabend unter der Leitfrage „Immer noch zwei Welten?“ statt. Dabei ging es nicht nur um die Ausstellung „Zwischen zwei Welten“, die Studierende der Uni Oldenburg in Zusammenarbeit mit der GPS erarbeitet haben – es war auch ein Rückblick auf die Geschichte der GPS, ein bemerkenswerter Erlebnisbericht aus der Politik, ein Erfahrungsbericht von Menschen mit Behinderung über ihr Engagement, ihre Erlebnisse in der Gesellschaft und ihre Arbeitswelt, der Erfahrungsbericht einer Mutter über den Schulbesuch ihrer Tochter mit Down-Syndrom in einer Grundschule und einem Gymnasium, ein Bericht über die Zusammenarbeit der Stadt Jever und der Lebenshilfe im Graftenhaus Jever und ein kleiner Blick in mögliche Zukunftswege.

Gesprächsteilnehmer waren drei Geschäftsführer der GPS, Herr Haack, Herr Pfaus und Herr Hoffmann, Frau Karin Evers-Meyer in ihrer Funktion als ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, die Studenten der Uni Oldenburg, vier junge Menschen mit Behinderung, ein Vertreter der Stadt Jever und eine Mutter. Karin Moor-Schindler war mit einigen Prüfern aus dem Büro für Leichte Sprache anwesend. Eine Prüferin hat auf sehr nette Weise dafür gesorgt, dass komplizierte Wörter sofort erklärt wurden. Dr. Christian Andrae und Antje Morgenstern haben auf sehr angenehme Art das Gespräch geleitet und dabei auch das Publikum aktiv eingebunden.

Eine von vielen netten Situationen war, als Herr E., der inzwischen in einem Baumarkt in Jever arbeitet, für das abschließende Pressefoto Herrn H. aus der WfbM Jever mit der Begründung nach vorne bat, schließlich habe er ihn und andere begleitet und dafür gesorgt, dass es ihnen jetzt so gut bei der Arbeit gehe – er hätte das verdient. Sowas tut einem engagierten Mitarbeiter sicher auch mal gut. Es gäbe noch viele tolle Geschichten von diesem einen Abend zu berichten. Für heute nur noch so viel:

Insgesamt war das eine sehr interessante und ‚runde‘ Sache. Da bekam man ein Gefühl, warum man doch auch ganz gerne für die GPS arbeitet. Das hatte Potential für eine Großveranstaltung im Pumpwerk und wäre z.B. genau das richtige für den 15.6.2018. So etwas sollte die GPS öfter anbieten!“

Das können wir so stehen lassen und hoffen auf weitere Geschichten…