Notdienstvereinbarung – Kurze Zusammenfassung der Geschehnisse

 

Hier sind die wichtigsten Informationen zu denVerhandlung der Notdienstvereinbarungen.

Bleibt standhaft – das Grundrecht ist auf unserer Seite.

Beteiligt euch am Streik, es ist euer Recht!

 

 

Freitag  08.04.16: 

  • 7.30 Uhr wird Herr Hoffmann durch die ver.di  über den bevorstehenden Warnstreik informiert. Gleichzeitig bietet die ver.di ihm Notdienstvereinbarung für die Wohneinrichtungen an.
  • 16.30 Uhr meldet sich Herr Hoffmann mit einem Gegenvorschlag. In diesem Gegenvorschlag weist Herr Hoffman darauf hin, dass er eine Notdienstvereinbarung auch für die Tageseinrichtungen wie WfbM, Schulen und Kindergärten benötigt. Des Weiteren sagt er zu, dass er am Montag den 11.04.2016 die erforderlichen Mitarbeiterzahlen für den Notdienst der ver.di mitteilen wird.

Montag 11.04.2016:

  • Die ver.di teilt dem Geschäftsführer nochmals schriftlich mit, dass sie für die Tageseinrichtungen keine Notdienstvereinbarung verhandeln wird, da hier keine zwingende Notwendigkeit vorliegt. Gerne ist die ver.di bereit Notdienste für die Wohneinrichtungen zu verhandeln.
  • Die Geschäftsführung weist ihre Einrichtungsleitungen an Elternbriefe herauszugeben, in denen steht, dass alle GPS Einrichtungen offen bleiben. Dies ist in keinster Weise mit der Gewerkschaft verhandelt. Herr Hoffmann greift somit den Notdienstvereinbarungs-verhandlungen vor.
  • Herr Hoffmann hat schriftlich zugesagt die Mitarbeiterzahlen für den Notdienst am Montag der ver.di mitzuteilen. Bis 16.45 Uhr lag der ver.di nichts vor. Auch nicht für die Wohneinrichtungen.
  • Herr Hoffmann hat sich den gesamten Montag nicht mit der ver.di in Verbindung gesetzt.
  • Des Weiteren gab es auch keine Rückmeldung der Geschäftsführung bezüglich der zu verhandelnden Notdienstvereinbarung für die Wohneinrichtungen.Natale (Gewerkschaftssekretär) hat sich am Abend nochmals an die Geschäftsführung per E-Mail gewandt und Herrn Hoffman aufgefordert, ihm umgehend die Mitarbeiterzahlen für die Notdienstvereinbarung für die Wohneinrichtungen zu nennen.

Dienstag 12.04.2016:

  • Herr Hoffmann wendet sich am Nachmittag per E-Mail an die Gewerkschaft, mit dem Hinweis, dass es auch Notdienstvereinbarungen für die Tageseinrichtungen wie WfbM, Artecs, Schulen, Kindergärten und Tagesstätten geben muss.
  • Frau Kahmann wendet sich telefonisch an Natale mit der gleichen Intention wie Herr Hoffmann. Von den bereits am Freitag von der Geschäftsführung schriftlich zugesagten Listen mit Mitarbeiterzahlen für die Notdienstvereinbarungen ist keine Rede.
  • Bis 20.30 Uhr liegt der Gewerkschaft keine Liste mit Mitarbeiterzahlen/Namen für Notdienstvereinbarungen vor. Somit konnte bis heute Abend keine Notdienstvereinbarung unterschrieben werden.